Drachenaugen für Green Scales

Für die VorbestellerInnen von Green Scales werden im Hause Haderer fleißig Drachenaugen gebastelt!

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Heutzutage bin ich fleißig am Basteln … am 30.September kommt das eBook zu „Green Scales“ heraus, und auch die über die Verlagsseite vorbestellten Taschenbücher werden sich auf den Weg zu mir machen, damit ich sie signieren kann. Anschließend werden sie zurück ins Drachennest fliegen und sich von dort aus mit den Packdrachen in aller Lande zerstreuen. Mit schicke ich einen geheimnisvollen Beutel voller Drachenaugen, über die sich die VorbestellerInnen freuen dürfen … entweder wird ein Drachenaugen-Ring oder eine Drachenaugen-Halskette mit ins Paket schlüpfen, um die LeserInnen zu erfreuen!

Die Finger voller Bastelkleber und Aquarellfarbe bin ich richtig Stolz auf das Ergebnis und hoffe, dass es auch euch gefällt!

 

Infos zu Green Scales -> hier

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Novelle „Lisbeth“ erschienen!

Hefte dich an die Pfoten der Katzenwandlerin Lisbeth in dieser „Die Drachen von Talanis“-Novelle …

Weiter geht’s im Takt – ein „Schmankerl“, wie man bei uns in Österreich sagt, oder besser bekannt als „Appetitanreger“:

Ich darf euch die Novelle „Lisbeth“ präsentieren. Sie gehört zu der „Die Drachen von Talanis“-Reihe. Zeitlich gesehen knüpft sie an die Geschehnisse von Band 1 – Blue Scales an und überdeckt sich zeitweise mit Band 2 – Green Scales. Wer wieder mal einen Abstecher nach Vesper machen möchte, bevor es mit Christie in Green Scales weiter geht, kann hier die Katzenwandlerin Lisbeth begleiten– die sich nach den traumatischen Ereignissen von Band 1 von einigen Dingen verabschieden muss, die sie für selbstverständlich gehalten hat. Doch Abschied heißt auch, neues zuzulassen …

Seid gespannt!

Cover von Alexander Kopainski – Kopainski Design

ET: August 2017

Verlag: Drachenmond-Verlag

ASIN: B0752RSK6Q

erhältlich in folgenden Formaten: eBook

Genre: Alternative Universe/Jugendbuch

Leserpublikum: 14+

Klappentext:

„Kein Mensch entscheidet, wo eine Katze wohnt. Natürlich ist es möglich, ihr ein Zuhause anzubieten. Womöglich werden wir einen Vorschlag akzeptieren, zumindest eine Zeit lang, weil wir zu bequem sind, uns etwas anderes zu suchen. Dann, auf einem unserer Spaziergänge, treffen wir auf einen verwunschenen Garten, eine geöffnete Terrassentür, einen warmen Schoß oder ein Bett mit frisch bezogener Bettwäsche, und wir ahnen: Das wird unser neues Heim.“

Nach dem traumatisierenden Erlebnis unter der Herrschaft der Wölfe quartiert sich die Katzenwandlerin Lisbeth in ihrer zweiten Gestalt bei dem Hexade-Mitglied Viktorius ein. Als Katze glaubt sie, die Vergangenheit vergessen und ihrem Schwarm aus sicherer Distanz nahe sein zu können. Doch dann taucht eine – menschliche – Frau mit einem romantischen Interesse an Viktorius auf. Als plötzlich Wolfsschatten Lisbeth erneut zu verfolgen scheinen, beginnt die Katze zu begreifen: In der vermeintlichen Sicherheit ihrer zweiten Gestalt ist sie dazu verdammt, zuzusehen, wie ihr eigenes Leben an ihr vorüberzieht…

€1,99 eBook: erhältlich in allen gängigen Online-Shops (weitere folgen):


Falls ihr schon in Blue Scales eingetaucht seid und hier weiter reisen wollt, freue ich mich auf euer Feedback! Wer noch gar nichts von Blue Scales gehört hat -> hier entlang 🙂

„The wild, wild west of the publishing world“

Interessante Gedanken zum „Wild-Wild-West-Genre“ Fantasy von spubbles.wordpress.com und warum es gerade auch für Schreibneulinge interessant ist, findet ihr gleich im Anschluss!

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Lukas Lieneke

– so beschreiben die Betreiber der Seite BestFantasyBooks.com das Genre der selbstpublizierten Fantasy. Eine Welt mit wenig Regeln und damit bestens geeignet für neue Autorinnen und Autoren, die ihre schriftstellerischen Fähigkeiten erproben und sich dem Abenteuer des ersten selbstveröffentlichten Buches stellen wollen. Das Ganze gepaart mit ein wenig Goldgräberstimmung und der stillen Hoffnung, vielleicht der neue Stern am Himmel der Fantasy-Literatur zu sein. Doch wie im Wilden Westen winken auch hier nicht nur Erfolg und Ruhm. Fantasy im Selfpublishing Teil I.

Ursprünglichen Post anzeigen 775 weitere Wörter

„Die Drachen von Talanis“-Powertage

„Blue Scales“ im Kindle-Deal, Cover-Veröffentlichung vom Fortsetzungsband!

Meine Lieben,

Nachdem ich euch zuletzt das eBook-Cover zur Novelle „Lisbeth“ zeigen durfte, gibt es heute gleich nochmal was drauf … denn mein Verlag hat nun auch das Cover zum Fortsetzungsband von Blue Scales präsentiert!

… TADAAAA!

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Design von Alexander Kopainski, Kopainski Design

 

Für das Design muss ich mich wieder bei unserem Verlagsdesigner Alexander Kopainski bedanken, er wieder einen ganz fantastischen Job gemacht hat! Es gefällt mir sogar noch besser als Band 1 – was sagt ihr?

Zum Klappentext von Band 2:

Green Scales – Die Drachen von Talanis

»Ein Jahr.
Zwei Arenen.
Von einem Duell zur nächsten Schlacht.«

Die Suche nach ihrem leiblichen Vater führt Christie in die zwielichtigsten Viertel von Shousa, der Stadt der Drachen-Triade. Ausgerechnet ihre verhassten Drachenschuppen erwecken die Aufmerksamkeit zweier niederträchtiger Jäger, die Drachenwandler wie Ware verkaufen und Christie auf offener Straße entführen.
In Gefangenschaft wird Christie vor eine schwere Entscheidung gestellt. Soll sie das Risiko eingehen, ihre geheime Identität zu verraten, in der Hoffnung dadurch Hilfe zu erlangen? Die Uhr tickt – denn wer nicht verkauft werden kann, dem droht ein weitaus schlimmeres Schicksal …

 

Green Scales ist in der Mache, und ich bin mir sicher, sowohl als eBook aber auch ganz besonders als Taschenbuch wird es wieder mal wunderschön von meiner Verlegerin und ihrem Top-Team (danke besonders an Alex, Michaela, Marlena, Michelle & Ava) gesetzt und gestaltet . Aber nun möchte ich euch nicht länger warten lassen …

Wer interessiert ist,aber noch nicht zu Band 1 gegriffen hat, bekommt jetzt die Gelegenheit:

Blue Scales als Schnäppchen im Kindle Deal um €1,99 statt €3,99!

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Worum geht’s?

Familie, Identität, Intrigen – Nekromanten, Wolfs- und Drachenwandler – Treue, Schmerz und Zusammenhalt, mit fantastischen und fernöstlichen (talanidischen) Elementen

Klappentext:

»Ich träume von Wölfen. Mit hechelnden Zungen graben sie die Nasen in die Erde und suchen den Boden nach mir ab. Schwarze Schatten gleiten durch die Nacht, gelbe Augen leuchten wie die Verdoppelung des Himmelsgestirns auf. Egal wohin ich gehe – Augen. Sie schließen sich, ich stehe in der Finsternis.«

Ein Rudel wölfischer Gestaltenwandler ist in die Stadt gekommen, um eine alte Rechnung zu begleichen: Der Alpha-Wolf will der Familie Song ihren Platz in der Hexade streitig machen – dem Rat aus sechs Familien, die die moderne Stadt Poschovar unter sich aufgeteilt haben.
Nie hätte die 18-jährige Christine ›Christie‹ Song gedacht, dass sie eines Tages in die Belange der Familie hineingezogen werden würde. Doch die Wölfe richten ihre Aufmerksamkeit auf das vermeintlich schwächste Familienmitglied, das – als außereheliches Kind – wohl kaum deren mächtige magische Fähigkeiten geerbt haben kann.
Unversehens findet sich die junge Frau in einem gewaltsamen Konflikt wieder, mit dem sie nichts verbindet als ihr Familienname. Ihre einzigen Waffen gegen den Feind: Ihre Sturheit, ein Polo-Schläger und die seltsamen, blauen Schuppen an ihren Schultern, die einen Hinweis auf ihren leiblichen Vater geben …

Wer Reinschnuppern möchte, kann das gern via den Blick ins Buch machen – einfach fix links oben auf das Cover klicken: https://www.amazon.de/dp/B01M24C9XL/
Ich freue mich auf euch!

Lisbeth – Eine „Drachen von Talanis Novelle“

Eine Katzenwandlerin, gefangen im Katzenkörper … Lisbeths Geschichte steht in den Startlöchern.

Die Novelle „Lisbeth“ ist aus einer Kurzgeschichte entstanden und erzählt das Schicksal der Katzenwandlerin Lisbeth nach den Geschehnissen von Band 1 „Blue Scales„. Endlich darf ich euch das Cover des eBooks präsentieren! Für das Cover-Design zeigt sich erneut Alexander Kopainski von Kopainski-Artwork verantwortlich.

 

Gestaltet von Alexander Kopainski @ Kopainski Artwork

Klappentext:

»Kein Mensch entscheidet, wo eine Katze wohnt.
Natürlich ist es möglich, ihr ein Zuhause anzubieten. Womöglich werden wir einen Vorschlag akzeptieren, zumindest eine Zeit lang, weil wir zu bequem sind, uns etwas anderes zu suchen. Dann, auf einem unserer Spaziergänge, treffen wir auf einen verwunschenen Garten, eine geöffnete Terrassentür, einen warmen Schoß oder ein Bett mit frisch bezogener Bettwäsche, und wir ahnen:
Das wird unser neues Heim.«

Nach dem traumatisierenden Erlebnis unter der Herrschaft der Wölfe quartiert sich die Katzenwandlerin Lisbeth in ihrer zweiten Gestalt bei dem Hexade-Mitglied Viktorius ein. Als Katze glaubt sie, die Vergangenheit vergessen und ihrem Schwarm aus sicherer Distanz nahe sein zu können.

Doch dann taucht eine – menschliche – Frau mit einem romantischen Interesse an Viktorius auf. Als plötzlich Wolfsschatten durch die Nacht tauchen und Lisbeth erneut zu verfolgen scheinen, beginnt die Katze zu begreifen: In der vermeintlichen Sicherheit ihrer zweiten Gestalt ist sie dazu verdammt, zuzusehen, wie ihr eigenes Leben an ihr vorüberzieht …

 

 

„Die Drachen von Talanis“ sind als Trilogie konzipiert, die Lisbeth-Novelle kann als Ergänzung gelesen werden. Ich empfehle folgende Lesereihenfolge:

 

  • Blue Scales
  • Lisbeth (Novelle)
  • Green Scales
  • Brave-Boys (Kurzgeschichte in der „Wenn Drachen Fliegen“-Anthologie, irgendwann vor Band 3)
  • Red Scales

 

Sobald die Novelle erhältlich ist – was hoffentlich bald sein wird – gebe ich euch Bescheid! 🙂

[Road to Salvation] Cover Reveal

Meine Drachenmond-Verlag-Kollegin bringt ihren neuen Titel bei Impress heraus – hierbei handelt es sich um Band 3 der „Herzenswege-Reihe“. Wer es noch nicht kennt und Liebesgeschichten mit Musik- und Roadtrip-Charakter schätzt, sollte mal in „Road to Hallelujah“ hineinlesen! ❤

Martina Riemer / May Raven

Das Cover – es ist da! ♥

Es ist wieder so weit – *tatatadaaaaa* – ich darf euch das letzte Cover der Herzenswege Reihe zeigen und zwar von ♥ ‚Road to Salvation‘
Ich hoffe, dass es euch sooo gut gefällt wie mir. Ich finde es nämlich wirklich toll und es passt auch grandios zur Stimmung im Buch! 😀 Besonders gefällt mir, dass man erkennt, wie viel Spaß sie haben und das Leben einfach leben, sich keine Gedanken machen und sich ins Abenteuer stürzen. *hach*

© Impress

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Und hier auch gleich der Klappentext:

**Loopingküsse und Achterbahngefühle auf einem Road-Trip durch Amerika**
Seit Bianca von ihrer großen Liebe zurückgewiesen wurde, hat sie den romantischen Gefühlen abgeschworen und sucht nur noch nach Spaß. Genau den findet sie während einer Achterbahnfahrt in Orlando, bei der sie unverhofft neben dem gut aussehenden Schlagzeuger Cassio sitzt. Plötzlich sind es nicht mehr die Loopings, die…

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„Für alle Autoren, die zweifeln“ – von Umivankebookie

Umivankebookie hat einen wunderbaren Text geschrieben, der so gut wie jedeN AutorIn betrifft, den/die ich kenne. Manche sprechen mehr darüber, manche weniger. Danke, Umivankebookie!

umivankebookie

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Liebe Leser,

seit einiger Zeit gehen mir viele Dinge durch den Kopf, die mir als Bloggerin sowohl in Zusammenarbeit mit Autoren, als auch ‚von außen‘ in den Social Media aufgefallen sind und denen ich hier Ausdruck verleihen möchte. Dieses ist der erste Post seiner Art und ich schreibe meine Gedanken so, wie sie mir gerade gekommen sind nieder. Mir ist es wichtig darauf aufmerksam zu machen, denn ich denke nicht, dass ich die Einzige bin, die so denkt. Außerdem gibt es viele Autoren, die sich dieselben Gedanken machen, von denen wir aber kaum etwas wissen, da sie es in den wenigsten Fällen ansprechen.

Ich habe beobachtet, dass viele AutorInnen, die großartige Bücher schreiben, viel an sich selbst und ihrer Arbeit zweifeln, das bis hin zur Aufgabe ihrer Leidenschaft zu Schreiben führen kann. Das finde ich sehr schade, denn sie erschaffen fantastische Welten, sie schreiben so wundervoll, aber weil die Verkaufszahlen…

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Der zuckende Mauscursor und die Katze vor dem Bildschirm

Wer zu Hause arbeitet, muss sich mit allen Vor- und Nachteilen auseinandersetzen. Unter anderem mit der Präsenz seiner liebsten Haustiere.

Meine Erfahrung mit Katzen, ihrem Charakter und ihren Eigenheiten habe ich zuletzt in der „Die Drachen von Talanis“-Novelle „Lisbeth“ eingearbeitet, die Juni/Juli  2017 als eBook erscheinen soll.

Das Katzenvieh und der Schreiballtag

Vor ungefähr drei Monaten entdeckte Agathe, dass sich der Mauszeiger auf dem Bildschirm bewegt. Das erschwert mir seither meinen Autorenalltag. Denn Agathe, meine Katze, verdeckt nicht nur größentechnisch perfekt den Bildschirm, sondern besitzt auch noch die Ausdauer, jedes Mal wieder den Schreibtisch zu erklimmen.

Ich bin eine Chaotin, wobei ich mich eher als eine geregelte Chaotin bezeichnen würde. Unter meinen die waagrechten Oberflächen bedeckenden Häufchen herrscht eine gewisse Ordnung. Agathe liegt am liebsten links von meiner Tastatur, auf meinem zur Seite gelegten Zeichenmaterial. Wenn sie müde wird, beginnt sie zu blinzeln, ihr Kopf sinkt herab und belegt die Hochstelltaste. Schiebe ich meine Hand darunter, bedeckt sie mich mit dem Äquivalent eines katzischen Stirnrunzelns. Ihr würde jedoch nicht in den Sinn kommen, sich zu erheben. Hier will schließlich ich etwas von ihr. Und verdammt, diese Tastatur, die gehört schließlich ihr!

Ich glaube nicht, dass Agathe der Computer per se anzieht. Vielmehr sind Katzen keine Einzelgänger, wie es ihnen oft vorgeworfen wird. Sie schätzen Gesellschaft. Während meines Urlaubs fiel mir immer wieder auf, wie sich die Katzen der Nachbarschaft morgens und abends in der Dämmerung an verschiedenen Plätzen versammelten.

Auch meine Katzen suchen Gesellschaft. Da ich viel Zeit am Computer verbringe, suchen sie dort meine Nähe. Wenn meine Mutter im Garten arbeitete, liefen meine Katzen ihr immer dort hinterher. Dabei versuchten sie immer den Anschein zu erwecken, sie wären zufällig anwesend– saßen neben dem Blumenbeet und schleckten sich die Zehen, oder schlichen unauffällig zwischen den Oleandertrögen umher. Liegen sie irgendwo im Weg, scheinen sie einem das Gefühl vermitteln zu wollen, sie selbst wären zuerst da gewesen. Das unterscheidet sie dann wohl doch vom gemeinen Haushund.

Katzen erwecken gerne den Anschein, als wären sie schon immer da gewesen.

Das Zucken des Mauscursors, die wachsende Zeile – neurierig folgt Agathe den Bewegungen auf dem Bildschirm. Für sie besitzt er eine Art Eigenleben. Wenn sie nur lang genug mit der Pfote auf den Bildschirm tapst, dann, ganz sicher – wird sie den Cursor irgendwann erwischen. Beim Schreiben sorgt das manchmal für Ärger, manchmal für auflockernde Momente. Möchte die Katze Futter, muss früher oder später die Arbeit unterbrochen werden. Sie miaut nicht. Viel mehr schmust sie mich zu Tode. Dabei streicht sie mir unaufhaltsam über das Gesicht, bis ich irgendwann die Nerven verliere, die Katze nehme und rufe: Du weißt, ich liebe dich, aber du gehst mir grad unglaublich auf die Nerven! Hilft nix. Kriegt sie kein Futter, kriegt der Autor nicht die Sicht auf den Bildschirm zurück.

Hat sie genug von alledem, klettert sie auf die Rückseite meines Arbeitssessels. Dort döst sie weiterhin vor sich hin. Im Winter wärmt sie damit wunderbar meinen Nacken. Im Sommer, wenn es in meiner Dachgeschosswohnung unglaublich heiß wird, fühlt es sich in etwa an, als säße man bei der größten Mittagshitze mit einer Fellboa im öffentlichen Bad.

 

Meine zweite Katze, Elsa, ist weniger computeraffin. Dass der Bildschirm zu ihrer Belustigung dient, hat sie noch nicht herausgefunden. Ihre Streicheleinheiten holt sie sich trotzdem hin und wieder ab, sucht Schutz auf meiner Schulter. Manchmal belegt sie meine Schoß, während ich schreibe. Zuletzt hatte Elsa einen Spezialeinsatz als Losfee (siehe Bild unten).

Die lieben Viecherlis wären aus meinem Alltag, egal ob nun als Autorin oder nicht, nicht wegzudenken. Natürlich könnte ich mich beschweren, dass sie mir im Weg sitzen. Doch ihre Nähe, der ruhige Herzschlag, die sanfte Zärtlichkeit, die sie dir zukommen lassen, beruhigen mich und erfüllen mich mit einer tieferen Form der Zufriedenheit. Wenn ich mal abhebe oder in den virtuellen Welten zu versumpfen drohe, holen sie mich zurück auf den Boden der Tatsachen. Eine warme Katze auf dem Schoß, das sanfte Vibrieren durch deine Hand – ihre Zufriedenheit für das Einfache wird zu der meinen.

Wenn ich also wieder mal über Rankings, Rezensionen oder meinem Manuskript verzweifle, gibt es nichts Besseres, als sich einen Moment mit einem Tier zu nehmen. Denn dann erkennt man, dass die Dinge, die einen glücklich machen, eigentlich ganz einfache sind.

 

Ihr wollt etwas über den Autorenalltag und die Haustiere anderer AutorInnen erfahren? Schaut doch hier vorbei:

 

Catalina Cudd – „Sabber in der Tastatur“:

(Ausschnitt) „… Die Frautorin blickt stirnrunzelnd auf den Bildschirm und liest: >>>>>>>>>>>>>>>, gefolgt von einem Cursor, der penetrant am linken Bildschirm hängt und sich nicht ins Textfenster bewegen lassen will, egal wie wild sie über das Trackpad des Laptops wischt.
Der Mann schaut ihr über die Schulter und murmelt was von: »Ich verstehe ja nix von Literatur, aber ich prophezeie mal, ein Roman, dessen Text aus lauter liegenden Vs besteht, könnte es schwer haben, sich auf dem Markt zu behaupten. Sind die Vs umgekippt oder hat das eine künstlerische Bedeutung, für die ich noch nicht besoffen genug bin?«“

 

Lisa Skydla – „Viecher! – Autoren und das liebe Vieh“

(Ausschnitt) „… Meine Viecher in der Reihe „Wild Things“ haben es da natürlich viel besser, die verwandeln sich nur, wenn es passt. Das ist schon praktisch oder? Einfach mal so in die Haut eines Geparden oder eines Jaguars zu schlüpfen stelle ich mir schon toll vor. Wenn man dann keine Lust mehr auf Tier-Sein hat, dann wird man eben wieder Mensch! …“

 

Margaux Navara – „Von Katern und Katzen und sinnvollem Leben an sich“

(Ausschnitt) „… Wir rufen ihn Katze. Einfach so. Nur: Katze.
Dass das ein wirklich perfider Witz ist, erkennt er natürlich nicht. Weil er nämlich gar kein ganzer Er mehr ist. Sex ist für ihn nur ein sinnloses Wort. Kann er nicht. Hatte er noch nie. Wird er nie ausprobieren können. …“

Erzählung zu Blue Scales – Drachenmond-Anthologie

Auch ich bin mit von der Partie – meine Erzählung in der Anthologie „Wenn Drachen fliegen“ entführt euch in die Vergangenheit von Christies Ziehvater und dessen verbitterter Mutter Pheng …

Hallo meine Lieben,

Möglicherweise hat der/die Eine oder Andere unter euch meinen Roman „Blue Scales – die Drachen von Talanis“ gelesen und möchte gern mehr über die Familie Song erfahren. Auf meiner Facebook-Seite hatte ich vor einigen Monaten eine Umfrage gemacht, wer oder was euch abseits der Haupt-Storyline interessieren würde. Viele meinten, die Großmutter bzw. Hintergründe zu Christies Ziehvater wären spannend. Daraus hab ich nun eine Erzählung geformt, die in der

Kurzgeschichten-Anthologie „Wenn Drachen fliegen“

beim Drachenmond-Verlag erschienen ist.

€2,99 https://www.amazon.de/dp/B06XX4BLTY

Brave Boys – eine „Die Drachen von Talanis“-Erzählung

Die Erzählung „Brave Boys“ behandelt eine Kindheitsepisode aus dem Leben von Christies Ziehvater, dem Roten Drachen Long Song, sowie dessen Bruder Thien und ihrer gemeinsamen Mutter Pheng. Auch Großmama Pheng hatte es nicht immer leicht. Allzu viel möchte ich an dieser Stelle nicht verraten …

Natürlich sind auch noch zahlreiche andere AutorInnen mit Erzählungen zu ihren Drachenmond-Büchern in der Anthologie enthalten, die nur als eBook erhältlich sein wird, da es sich dabei um einen Schinken epischen Ausmaßes handelt …

So u.a.: Marion Hübinger, Sarah Adler, Marlena Anders, Alexandra Fischer, Laura Labas, Asuka Lionera, Mirjam H. Hüberli, Julia Dessalles, Liane Mars, Alexandra Fuchs, Salome Fuchs, Ana Woods, Anne-Marie Jungwirth, Christelle Zaurrini, Christian Handel, D. B. Granzow, Emily Thomsen, Helena Gäßler, J. T. Sabo, Julia Adrian, Julia Seuschek, Julianna Grohe, Lillith Korn, Linda Schipp, Lisa Rosenbecker, Mareike Allnoch, Marie Graßhoff, May Raven, Nica Stevens, Nina MacKay, Sarah Nisse, Teresa Kuba, Ava Reed, Charlotte Zeiler, Elke Thomazo, Kerstin Ruhkieck, Olivia Mikula, Sandra Florean

Der Erlös des eBooks kommt dem Stand auf der Frankfurter Buchmesse zugute – damit wir alle mehr Platz haben. Ich würde mich freuen, wenn ihr im Herbst 2017 bei uns vorbei schaut!

LBM 2017 – Von Dracheneiern, Drachennächten und Drachengeflüster

Wie viele Leute gehen schon auf eine Buchmesse? So viele, dass Autorin Katharina V. Haderer bei der Anfahrt fast nicht mehr in den Zug-Wagon gepasst hat …

Bücher sind ja nicht wirklich dafür bekannt, körperlich zu erschöpfen. Nach der Buchmesse weiß man, hierbei handelt es sich um ein gemeines Vorurteil. Ich sitze mit winzigen Augen an meinem Computer. Die Leipziger Buchmesse war ein gigantisches Spektakel, das ich nicht hätte missen wollen.

Wo soll ich beginnen? Am besten mit BÜCHERN:

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Copyright by Astrid Behrendt, Drachenmond-Verlag

Aus dem Drachenei geschlüpft

Gleich beim ersten Blick schlich es sich in mein Herz, ich war verliebt auf einen Blick – und zwar die Neuauflage vom „Herz im Glas“! Mein eigenes Herz (heute mal nicht im Glas) machte richtig einen Satz, als ich endlich durch die gedruckten Seiten blättern konnte – mit den Innengestaltungen und der Schrift ist es so verdammt schön geworden, ich kann euch gar nicht sagen, wie begeistert ich bin 🙂 Das Drachenei am Foto war übrigens ein Geschenk auf der LBM – es ist handgemacht und passt perfekt zum Buch, ist es nicht herrlich?

Mein Drachenmond-Verlagsstand hatte eine wunderbare Position neben der Fantasy-Leseinsel, sodass man auch immer wieder den Lesungen lauschen konnte. So konnte ich sowohl bei Kai Meyer reinhören, der aus seinem „Krone der Sterne“-Roman vorgelesen hat, als auch Nica Stevens, die aus ihrem neuen Buch „Hüter der fünf Leben“ vorlas, der frisch zur Buchmesse erschienen ist.

Die LBM ist ja ziemlich riesig, ich hatte ein bisschen das Gefühl, durch die gigantischen Komplexe eines riesigen Raumschiffes zu stapfen, bis endlich dort ankam, wo ich hinwollte. Auch in die Cosplay-Halle bin ich gewandert – so etwas hab ich noch nie gesehen! Hunderte, wenn nicht tausende Cosplayer, ein Kostüm aufwendiger als das nächste – Djafar aus Aladdin, Arielle, Zack von FFVII, Luffy aus One Piece, ein Ballkleid aus Buchseiten – man konnte sich wirklich nicht sattgucken. Eine Cosplayerin hab ich bei ihrem Mittagessen gestört … ihr wisst vielleicht, ich bin ein Witcher-Fan, und wenn Cirilla meinen Weg kreuzt, brauch ich ein Foto mit ihr!

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Signierstunden waren natürlich auch angesagt, Samstags platzte der Stand aus allen Nähten – so viele LeserInnen kamen vorbei, um uns zu besuchen und die eine andere Signatur abzustauben. Hier habe ich Laura Labas erwischt, als sie sich die Finger wund signierte. Bei ihr erschien soeben der zweite Teil zu „Ein Käfig aus Rache und Blut“ namens „Ein Thron aus Knochen und Schatten„.

Sternenkleider in Drachennächten

Abends ging es dann eilig weiter zur Drachennacht, Marie Graßhoff (Autorin von Kernstaub und bald auch „Die Schöpfer der Wolken“ hatte dafür das DaCapo-organisiert und gemeinsam mit anderen wahnsinnig tolle Arbeit geleistet, damit alles über die Bühne gehen konnte. Die Gäste kamen pünktlich wie zur Eieruhr, und alle waren so wahnsinnig lieb! Unser EC-Gerät hat gesponnen, und jeder Einzelne war so wahnsinnig verständnisvoll und lieb… der Drachenmond-Verlag hat einfach super Fans, alle lässig und entspannt. Ober-Drachenmama Astrid hatte ein wundervolles Sternenkleid an, in dem sie moderierte, und so viel ich mitbekommen hatte, hatten alle eine schöne Zeit! ❤

Links oben seht ihr Foto-Props, die ich für die Drachennacht gebastelt habe, gemeinsam mit Julianna Grohe, der Autorin von der „vierten Braut“, mit der ich auch rechts unten auf dem Foto zu sehen bin. Des Weiteren darauf: Astrid Behrendt, Verlagsleiterin und Drachenmama, und Julia Adrian, Autorin von „Die 13.Fee“ und soon to come „Winters zerbrechlicher Fluch„. Links unten: Ein Großteil des Verlagsteams, das bei der Drachennacht mitgewirkt hat!

Der letzte Tag, der Sonntag, bestach als „Familientag“ durch einige Erholungsmomente, in der sich AutorInnen dem Signieren für den Verlagsshop widmen konnten. Nach und nach brachen die ersten Leute auf und machten sich auf den Heimweg – mit Auto, Bus, Zug und Flugzeug.

Ein paar Fotos konnte ich noch knipsen, bevor auch ich den Heimweg antreten musste – links oben zu sehen mit Alexandra Fuchs, Autorin der „Straßensymphonie“, darunter mit Autorin Mirjam Hüberli, deren „Rebell“ für den besten Internationalen Roman beim Phantastik-Preis nominiert ist, anschließend Nica Stevens, Autorin der „Verwandte-Seele-Trilogie“ und Rica Aitzetmüller, Coverdesignerin von u.a. „For Good“.

Ein Dank an all das Drachengeflüster

Was soll ich sagen? Es war einfach eine tolle Zeit. Und jeder aus dem Verlag stimmt da mit ein. Es waren Power-Tage, die uns viel abverlangt haben – aber auch so viel gegeben. Es ist einfach wunderbar, Gleichgesinnte zu treffen, oder jemanden, der genau DEIN Buch in den Händen hält, und beschließt, Cover, Klappentext und Verlagslogo eine Chance zu geben. Die Drachenmond-Fans sind es, die den Verlag groß machen. Es war so schön, die vielen Drachenflüsterer kennenzulernen und mal die Gesichter zu den Facebook-Namen zu sehen.

Alle, die mich vielleicht sehen wollten aber verpasst haben – ich hoffe, im Herbst wieder in Frankfurt mit von der Partie zu sein und freue mich auf euch!

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Das Verlagsteam beim Drachenmond-Stand, Foto von Christelle Zaurrini

Am Rückflug war ich auch noch in guter Gesellschaft – die Stunde flog nur so dahin (flog … hahaha, was für ein Witz! Denn Autorin Madeleine Puljic (Das Herz des Winters) und Susanne Ertl (Schneestern) waren ebenfalls am Heimweg Richtung Wien.